Das Thema Instantkaffee
1929 erhielt Louis Dapples, der Vorsitzende des Verwaltungsrats von Nestlé, eine spezielle Anfrage aus Brasilien. Um den Kaffeeüberschuss im Land zu reduzieren, sollte Nestlé ein Kaffeeprodukt kreieren, das schnell zubereitet werden konnte und zudem die Menge an unnötigem Ernteabfall minderte.
Anfänglich wollte man eine würfelförmige Kaffeetablette herstellen, die mit heißem Wasser zu einem Kaffee aufgegossen wird. Jedoch zeigten Tests, dass der typische Geschmack so verloren ging und das Tablettenformat unbrauchbar war. So begann der Chemiker Max Morgenthaler von vorne.
Die Marke NESCAFÉ® ist geboren
Morgenthaler hatte die Idee, anstelle eines Würfels ein Pulver zu verwenden. So entdeckte er, dass der Geschmack am besten erhalten blieb und dem Ergebnis mit Kaffeebohnen ähnlicher wurde, wenn dem Produkt Kohlenhydrate zugesetzt wurden. Nach 7 Jahren wurde dieser lösliche Kaffee in der Schweiz unter dem Namen NESCAFÉ® auf den Markt gebracht und war sofort ein Hit. Der Jahresbestand war innerhalb von 2 Monaten ausverkauft. Bis 1940 wurde NESCAFÉ® in mehr als 30 Ländern und auf jedem Kontinent verkauft. Das war aber erst der Anfang. Spannende Entwicklungen folgten schon bald...
Bereits Anfang der 2000er Jahre begann NESCAFÉ® mit dem Bestreben, eine der nachhaltigsten Kaffeemarken weltweit zu werden, was 2005 zur Einführung des Fairtrade-zertifizierten NESCAFÉ® Partners Blend führte - eine Weltneuheit.
Die andere Schlacht im Zweiten Weltkrieg
Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs kam in jedes Notfallpaket für US-Soldaten unser NESCAFÉ® Instantkaffee. Als der Krieg 1945 zu Ende ging, war NESCAFÉ® Teil der CARE-Pakete für die notleidende Bevölkerung in ganz Europa und Japan. Das war ein Wendepunkt in der Geschichte von NESCAFÉ®.
Aufkommen von Konkurrenz
Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Konkurrenz auf den Plan trat, da das Produkt so beliebt war. Um weiterhin die Nase vorn zu haben, überzeugte NESCAFÉ® mit Innovation. In den frühen 1950er Jahren entdeckte man, dass die geschmacksfördernden Kohlenhydrate, die zuvor in Glukoselösungen gefunden wurden, direkt aus der Kaffeebohne extrahiert werden können. So konnte ein viel gehaltvolleres Produkt geschaffen werden.
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